Über mich

(die kurze Version)

Jahrgang 1968, 2 erwachsene Kinder

In meinem „ersten Leben“ war ich über 20 Jahre in der freien Wirtschaft im kaufmännischen, organisatorischen Bereich tätig. Ausgelöst durch eine eigene Krise habe ich die Chance genutzt, mein Leben neu zu auszurichten.

Therapeutische Aus- und Fortbildungen

15-monatige Ausbildung zur Seelsorgerin bei der Telefonseelsorge Lübeck, im Anschluss 3 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit

6-monatige Ausbildung beim ambulanten Kinderhospizdienst „Familienhafen Hamburg“

Heilpraktiker für Psychotherapie, fundierte Ausbildung in der Grünen Schule Hamburg, Prüfung vor dem Gesundheitsamt Hamburg

Zahlreiche Seminare und Fortbildungen in Systemischer Therapie, HPA Lübeck und HISL Hamburg

14-monatige tiefenpsychologische Ausbildung in Diagnose und Behandlung psychischer Störungen, Institut für psychische Körpertherapie, Hamburg

18-monatige Ausbildung Integrative Paartherapie, Norddeutsche Paarakademie, Hamburg

Aktuelle ehrenamtliche Tätigkeiten

Seelsorge in der Apostelgemeinde Hamburg Eißendorf

Psychosoziale Beratung beim Diakonischen Werk Hamburg

Ich

 

 

 

 

 

Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf.
Platon

 

Persönliches (die längere Version)

Ich möchte Ihnen gerne etwas über mich und über meinen Weg erzählen und Ihnen bereits hier die Gelegenheit geben, sich ein Bild von mir zu machen, mich ein bisschen besser kennen zu lernen.

Ich lebe aktuell mit meinem zweiten Mann (in „wilder Ehe“) mal in Hamburg- Harburg und mal in Bargteheide. Wir beide haben in unserem Leben die Erfahrung machen dürfen, dass es nicht DAS EINE Lebenskonzept gibt, das für alle Menschen das Richtige ist. Manchmal führen auch unkonventionelle Wege ans Ziel.

Wir lernten uns 2005 kennen und lieben und wurden ein Patchwork-Paar mit insgesamt fünf Kindern aus unseren vorherigen Ehen. Zwei unserer Kinder hatten ihren Lebensmittelpunkt bei uns, und drei unserer Kinder lebten überwiegend bei den jeweiligen Expartnern. Wir erprobten uns jahrelang in dem klassischen „jedes zweite Wochenende wechseln und hälftige Ferien beim anderen Elternteil verbringen“.

Schnell ahnten wir die ersten Schwierigkeiten, als sich viele Situationen in unserer neuen Patchworkfamilie komplett anders entwickelten als in unseren „ersten“ Familien.

Unsere Paarbeziehung litt zeitweise sehr und wir wurden allesamt immer unzufriedener. Es gab so wenig schöne und entspannte Tage. Die gemeinsame Zeit war für alle emotional anstrengend und wir waren weit davon entfernt, uns wie „eine richtige Familie“ zu erleben. Ich fühlte mich damals sehr unwohl in meiner Haut.

Ich weiß, dass mein Mann es ähnlich empfand. Natürlich mit anderen persönlichen Schwerpunkten als ich sie für mich gesehen habe, aber unglücklich waren wir beide. Heute weiß ich: hinter all den Problemen steckten unausgesprochene Erwartungen und unterschiedliche Bedürfnisse, derer wir uns aber gar nicht bewusst waren. Unsere Sprachlosigkeit machte uns hilflos. Jeder von uns fühlte sich unverstanden, aber im Recht, und eine andere Sichtweise kam uns damals gar nicht in den Sinn. Auf dem Höhepunkt der verzweifelten und unglücklichen Phasen habe ich mehr als ein Mal für mich (und meine Tochter) keine andere Möglichkeit gesehen, als wieder auseinander zu ziehen und mich dem unguten Miteinander zu „ent- ziehen“. Ein Paar blieben mein Mann und ich jedoch trotzdem.

Die Zeit verstrich mit vielen Höhen und Tiefen. Wir fühlten uns oft wie in einer Achterbahn. Einige Monate führten wir eine glückliche Beziehung, und dann wurden die Probleme wieder so mächtig, dass wir uns die Frage stellten, ob wir die Beziehung besser beenden sollten. Ein für alle zermürbender Kreislauf…

Nach einigen (leidvollen) Jahren dämmerte mir das erste Mal, dass sich für mich vermutlich nie etwas ändern würde, wenn ich mich nicht selbst ändere.

Ich begab mich auf die Suche nach… ja… nach was eigentlich? Ich wusste nicht, wonach ich suchte, aber ich wusste, es muss sich etwas ändern, wenn ich jemals eine glückliche Beziehung (auch zu mir selbst) führen möchte.

Seitdem hatte ich das Glück, auf meinem Weg unterschiedliche Stationen und Menschen zu treffen, die mich begleiteten und mich dadurch Stück für Stück weiterbrachten. Mein Alltag und meine Ansichten haben sich über die Jahre – so sage ich das heute – um 180 Grad gedreht. Ich bin zwar nach wie vor Katrin, aber ich durfte in meinen Ausbildungen und zwischenmenschlichen Beziehungen so viel Liebe, Zuwendung, Wissen und Heilung erfahren, dass mein Leben heute eine Tiefe hat, von der ich früher nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt.

Mein Mann und ich leben heute in einer glücklichen Beziehung miteinander. Natürlich gibt es ab und zu Unstimmigkeiten und auch Konflikte. Aber wir haben gelernt, wie wir respektvoll darüber sprechen können, wie wir Kompromisse finden und vor allem, dass der andere manchmal auch einfach anders sein darf.

Ich möchte Sie mit meiner Geschichte ermutigen. Es gibt immer einen Weg, um in einer vermeintlich festgefahrenen Situation Veränderung zu bewirken. Nur manchmal wissen wir alleine nicht, wie…

Ich würde Sie gerne begleiten und mit Ihnen gemeinsam Lösungen für ein zufriedenes Leben finden. Den ersten wichtigen Schritt sind Sie bereits gegangen, indem Sie sich auf die Suche nach Unterstützung begeben.

 

Liebe ist ein Entschluss, das Ganze eines Menschen zu bejaen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen. Otto Flake